Beitragsbild: Die neue erweiterte Geschäftsleitung der CAB: von rechts nach links: Rudolf Rosenkranz (Geschäftsleiter), Andrea Vetsch und Roland Gruber. Foto: Monika Meile
Am 1. Januar 2026 sind Andrea Vetsch und Roland Gruber als Mitglieder in die neue Geschäftsleitung der CAB aufgenommen worden. Die neue Geschäftsleitung besteht zusammen mit dem bisherigen Geschäftsleiter Rudolf Rosenkranz aus drei Personen. Andrea Vetsch wird das Kurswesen und die Ausbildung von Freiwilligen weiter ausbauen. Roland Gruber ist für die Weiterentwicklung der Öffentlichkeitsarbeit und Beratung sowie für die Interessenvertretung in Sachen barrierefreiem ÖV zuständig. Die Stellvertretung des Geschäftsleiters wird auf die beiden neuen Mitglieder der Geschäftsleitung aufgeteilt.
Diese Beförderungen sind Zeichen des Dankes und des Vertrauens in die beiden neuen Geschäftsleitungs-Mitglieder Andrea und Roland für ihren bisherigen, unermüdlichen und allseits äusserst geschätzten Einsatz für die CAB. Zudem ist es eine Anpassung an das sich stetig und schnell verändernde Umfeld.
Der Vorstand und der Geschäftsleiter wünschen Andrea Vetsch und Roland Gruber viel Erfolg und Freude mit der neuen Verantwortung.
Beitragsbild: Ruth Häuptli, seit 1991 im Zentralvorstand der CAB, seit 2005 Zentralpräsidentin
Rücktritt unserer Präsidentin Ruth Häuptli
Bildbeschreibung:: Ruth Häuptli am CAB-Mitgliederausflug 2025 im Tierpark Arth-Goldau. Sie greift nach einer Wasserfontäne.
Unsere langjährige Präsidentin, Ruth Häuptli, musste aus gesundheitlichen Gründen Mitte November ihren Rücktritt als Präsidentin der CAB einreichen. Gleichzeitig trat sie von weiteren Verpflichtungen in anderen Organisationen und Gremien zurück.
In etwas über 20 Jahren als Präsidentin hat sie die CAB stark geprägt und in ein neues Zeitalter geführt. Oft waren die Entscheidungen schmerzlich. So musste das IBZ im September 2018 geschlossen werden, was teilweise bis heute nachwirkt. Im gleichen Jahr wurde auch die Blindenbibliothek Landschlacht geschlossen und an die SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte in Zürich übergeben. Ruth Häuptli war es dabei immer ein grosses persönliches Anliegen, dass für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beste Lösungen gefunden werden konnten. Ebenfalls war es ihr sehr wichtig, dass die Kommunikation mit Betroffenen und allen involvierten Personen und Organisationen frühzeitig, offen und vorausschauend erfolgte.
Bildbeschreibung: Seit 34 Jahren Vorstandsmitglied und bestimmt schon vorher für die CAB engagiert: Ruth Häuptli, ein Portrait-Bild.
Die gute Zusammenarbeit mit unseren Partnerorganisationen und in den verschiedenen Gremien des institutionellen Blindenwesens waren ihr stets ein Herzensanliegen. In den letzten Jahren hat Ruth Häuptli die strategischen Weichen der CAB für eine erfolgreiche Zukunft gestellt und gleichzeitig den Vorstand der CAB verjüngt und professionalisiert. Wir werden Ruth Häuptli an der nächsten Mitgliederversammlung aufgrund ihrer grossen Verdienste für die CAB und für das Blindenwesen als Ehrenpräsidentin vorschlagen.
Die Stabsübergabe an die nächste Generation hat sie bereits vorbereitet. An der nächsten Mitgliederversammlung der CAB wird ein Co-Präsidium zur Wahl vorgeschlagen, bestehend aus der aktuellen Vize-Präsidentin Irene Blatti und dem Vorstandsmitglied Michel Chiarinotti.
Wir bedanken uns für den unermüdlichen Einsatz von Ruth Häuptli und wünschen ihr von Herzen alles Gute.
Text: Geschäftsstelle CAB, Rudolf Rosenkranz und Team
Im Folgenden ein kurzer Ausschnitt rsp. Zusammenschnitt aus dem Interview, das Ruth Häuptli in Zusammenhang mit ihrem Rücktritt der CAB-Zeitschrift «Das Gute Wort» gegeben hat. Dieses Interview war ein veritabler Willensakt, Ruth Häuptli wollte sich unbedingt persönlich von den Mitgliedern und Hörerinnen und Hörern verabschieden. Ein solches Interview trotz gesundheitlicher Schwierigkeiten, die es mit sich bringen, dass die Worte schwerer zu finden sind als es früher der Fall war; einfach nur Hut ab vor diesem Willensakt! Und sie wäre nicht Ruth Häuptli, wenn sie in diesem Moment nicht etwas emotional wäre. Und es ist so richtig typisch für Ruth Häuptli, dass sie in ihren Abschiedsworten die wichtigen Partnerorganisationen der CAB, den SBV, den SBb und den SZBLIND nennt. Die enge Zusammenarbeit im Blindwesen war ihr stets ein zentrales Anliegen. Ja, dieses Interview kann als Plädoyer für die Blinden- und Sehbehindertenselbsthilfe und für die enge Zusammenarbeit der Organisationen gesehen werden.
Länge des Interview-Ausschnitts: 2 Minuten 47, Sekunden
Interview: Roland Gruber
Bildbeschreibung: Gesellschaftliche Anlässe waren ihr stets ein Anliegen. Ruth Häuptli mit einem Glas Orangensaft an der Jubiläums-DV am 13. Mai 2023. Mit auf dem Bild: Daniel Burri, ZV-Mitglied der CAB und Tanja Haas, seinerzeit Mitarbeiterin bei der Behindertenseelsorge in Zürich.
Und das sagen die Mitarbeitenden der CAB über Ruth Häuptli:
Beginnen wir gleich mit der «dienst-jüngsten» Mitarbeiterin der CAB, Ruth Meier vom CAB-Kurswesen:
Ruth Häuptli habe ich nur wenige Male persönlich getroffen, das erste Mal im Rahmen des Bewerbungsprozesses letzten Winter.
Als CAB-Präsidentin war es ihr wichtig, die neue Mitarbeiterin persönlich kennenzulernen.
Eindringlich sagte sie zu mir: «In einem kleinen Team kommt es auf jede Mitarbeitende an.»
Ich habe mir diesen Satz hinter die Ohren geschrieben.
Bildbeschreibung: Die damalige CAB-Präsidentin auf dem Mitarbeiterausflug 2021, auf dem Bild zusammen mit Mitarbeiterinnen Barbara Gisler und Theres Raimondi.
In die ähnliche Richtung geht das Statement unserer anderen Mitarbeiterin in der Kurs-Administration, Barbara Gisler. Ihr Zitat hebt die ungeheure Wertschätzung hervor, die die abtretende Präsidentin für alle Menschen und im Besonderen für «ihre» Mitarbeitenden hatte:
Ruth Häuptli hat nicht nur ein grosses Herz für die Klienten der CAB sondern auch für ihre Mitarbeitenden. Es war ihr stets wichtig, dass es uns gefällt und dass wir uns wohl fühlen. Als kurzes Zitat hat sie mehrfach geäussert: «Du bist wertvoll, du bist wichtig für uns».
Rudolf Rosenkranz, Geschäftsleiter der CAB:
Ruth war es immer sehr wichtig, gerade anlässlich von Versammlungen und Zusammenkünften, dass es allen gut geht, dass sich alle wohl fühlen. Vor diesem Hintergrund höre ich ihre jeweils erste Äusserung im Rahmen von Delegierten- und Mitgliederversammlungen immer noch mit einem Lächeln vor meinem «geistigen Ohr»: : «Das wichtigste zuerst: Das Menü». – Irgendwie legendär …
Und ausserdem: Ruth war es immer sehr wichtig, dass an den Vorstandssitzungen und an den Delegiertenversammlungen ein anständiger Umgang miteinander gepflegt wurde, auch wenn auf der Sachebene auch einmal härter diskutiert werden konnte.
Bildbeschreibung: Ruth Häuptli legt Hand an und schneidet anlässlich des CAB-Weinseminars 2022 Reben herunter.
Andrea Vetsch, Leiterin des CAB-Kurswesens:
Ruth hat viele Talente. Eines davon fand ich besonders bewundernswert: ihr Kommunikationstalent. Trotz ihrer starken Seheinschränkung trat sie selbstbewusst vor ihr Publikum, an Begleitertagen wie vor Presseleuten, stets wortgewandt, charmant und perfekt gekleidet.
Bildbeschreibung: Dieses Bild ist während einem Kreativkurs im IBZ Landschlacht entstanden: Ruth Häuptli legt Perlen für eine Kette in einen Rahmen.
Theres Raimondi, festangestellte Kursleiterin bei der CAB:
Die gemeinsam entworfenen Swarovski-Ketten farblich passend zu ihrer Kleidung und unsere kreativen Stunden werden mir immer in liebevoller Erinnerung bleiben.
Roland Gruber, bei der CAB zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit:
Bildbeschreibung: Im Rahmen eines Medienauftritts, wie immer, sehr versiehrt. Ruth Häuptli betastet das Stadtmodell in Zürich.
Mich hat an Ruth einerseits ihre Medien-Gewandtheit beeindruckt. Ein bisschen salopp ausgedrückt: Ich konnte sie zum Beispiel einem TV-Journalisten vor die Kamera stellen, und sie hat das Ding «gerockt». In den etlichen Interviews, die ich für unsere Zeitschrift «Das Gute Wort» mit ihr realisiert habe, mussten wir ganz selten etwas zweimal aufnehmen oder schneiden.
Und andererseits: Ihre Basisnähe. Sie war eine Präsidentin, die haargenau wusste, wo blinden und sehbehinderten Menschen der Schuh drückt. Sie hat sich für jedes einzelne Mitglied interessiert. Nein, eine «abgehobene Präsidentin», das war sie wirklich nicht.
An dieser Stelle noch ein kurzes Gedicht der CAB-Mitarbeiterin Monika Meile (Buchhaltung und Mitgliederverwaltung):
Liebe Ruth
Du hast in der CAB einiges erlebt.
Dein Ruf ist noch lange nicht verebbt!
Du bist Höhen und Tiefen durchschritten,
Du bist jetzt in den Ruhestand getreten.
Du hast Leute kommen und gehen sehen.
Manchmal musstest du für Dinge hinstehen,
die nicht einfach waren.
So vergingen die Jahren.
Geblieben sind Anekdoten
Und viele nette Worten.
Nun ist es Zeit adieu zu sagen,
ich will nicht klagen,
und einfach nur DANKE sagen.
Monika
Und zu guter Letzt hier ein Beispiel für den souveränen Umgang, den Ruth Häuptli mit den Medien hatte – eine Trouvaille aus unserem Archiv respektive aus demjenigen von TELE M1: Ruth Häuptli war vor gut fünf Jahren zu Gast in der Fernsehsendung «Uf Bsuech» auf TELE M1. Oder besser gesagt: Anna Steiner war bei Ruth Häuptli auf Besuch. Ruth Häuptli erzählt in der gut zwanzigminütigen Sendung von der Zeit, als sie als blindes Kind geboren wurde, von ihrer Schulzeit, von ihrem Engagement für die CAB und in der Sehbehinderten-Selbsthilfe, sie erklärt blindentechnische Hilfsmittel sowie die Braille-Schrift. Und: Wie Blinde jassen, natürlich…. – Ruth Häuptli, wie sie leibt und lebt…. Der Stream ist nach wie vor verfügbar, sie finden den Link darauf auf unserer Seite www.cab-org.ch/cab-praesidentin-im-tv/.
Fotoauswahl: Monika Meile
Danke, Ruth, für Deinen so beherzten und engagierten Einsatz für die CAB, für das Blindenwesen und vor allem für die Menschen!
Im Portrait lernen Sie die stark hörsehbehindert Anita Heimlinger kennen. Dank ihres Blindenführhundes, einem Cochlea-Implantat und viel innerer Stärke eistert sie ihren Alltag beeindruckend selbstständig. In den CAB-Kursen kann sie sich erholen, sich mit anderen austauschen und neue Fertigkeiten erwerben. Um Talente geht es auch im Beitrag über unsere Kursangebote. Dort entstehen nicht nur schöne Werkstücke, sondern vor allem Selbstvertrauen, neue Perspektiven und Fähigkeiten, die über den Kurs hinauswirken. Wie moderne Technik dabei helfen kann, trotz Hörverlust wieder aktiv am Leben teilzuhaben, zeigt der Beitrag zum Cochlea-Implantat – und wie sich Sehbehinderung im Alltag anfühlt, schildert Roland Gruber in seiner Kolumne.
Beitragsbild / Symbolbild: Eine Kursteilnehmerin mit Fahrlehrer im Lehrfahr-Auto
Am 31. Oktober fand der Autofahr-Kurs der CAB mit sechs sehbehinderten / blinden Teilnehmenden statt. Werner Lenzin verfasste einen kurzen Beitrag darüber. Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Lenzin dürfen wir seinen Beitrag auch an dieser Stelle veröffentlichen.
Autor: Werner Lenzin
Publikation in folgenden Medien:
– Weinfelder Nachrichten vom 6.11.2025
– TCS Rundschau Thurgau vom 19.11.2025
Doch vor dem Artikel noch dies: Die CAB organisiert auch im Jahr 2026 in Zusammenarbeit mit dem Verkehrssicherheitszentrum Weinfelden zwei Autofahr-Kurse, einmal als Variante mit Übernachtung im Hotel Arenenberg, einmal als Tagesvariante, beide wiederum unter der Leitung von Theres Raimondi:
Sechs blinde Menschen fühlten auf dem Gelände der Verkehrssicher-heitszentrum AG und auf Einladung der Schweizerischen Caritasaktion der Blinden (CAB) das Fahren mit einem Auto. Begleitet wurden die Teilnehmenden von einem Team von Fahrlehrer/-innen und Betreuenden.
Von Werner Lenzin
Die Kursteilnehmenden und Fahrlehrerinnen und -lehrer am CAB-Autofahrkurs vom 31. Oktober 2025. Foto: Theres Raimondi
«Ich bin seit fünf Jahren Fahrlehrerin und seit drei Jahren selbstständig», begrüsst Jessica Meister die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, einige von ihnen sind ganz blind, andere haben lediglich noch eine Sehkraft von wenigen Prozenten. Ihr Dank gilt den vier Fahrlehrerinnen- und Fahrlehrerkollegen, die den heutigen Tag ermöglichen, aber auch den Begleitpersonen. Andrea Vetsch ist die Bildungsbeauftragte der Schweizerischen Caritasaktion der Blinden (CAB), welche den «halbjährlichen Grand Prix von Weinfelden», wie einer der Anwesenden den Anlass humorvoll bezeichnet, lanciert. Mit dabei ist auch Jacqueline Köhler, Geschäftsführerin der Verkehrssicherheitszentrum Thurgau AG. Nachdem sich alle vorgestellt und über ihre Familien und Hobbys berichtet haben, dürfen die Sehbehinderten ihre Wünsche anbringen bezüglich Automarken und Lehrperson. Dann geht’s ans Eingemachte auf der Piste draussen.
Erleben von Beschleunigen
Einer der Teilnehmenden ist der 59-jährige Donato mit einer Sehkraft von lediglich noch fünf Prozent. Mit Hilfe von Fahrlehrerin Elke Schreiber setzt er sich ans Steuer des bereitstehenden Mercedes. Nach dem Kennenlernen von Lenkrad, Pedale, Schalthebel, Sitzen, Gurten und vielem mehr folgen die ersten einfachen Fahrversuche. Nach der Pause erklärt die Fahrlehrerin: «Nun legen wir den Fokus auf das Erleben von Beschleunigung, Bremsen und Lenken.» Dann folgen für Donato und die anderen Teilnehmenden weitere Fahrversuche. Noch vor der Mittagspause steht das Thema «Notbremsung» auf dem Programm.
Begeisterte Teilnehmende
Nach der gemeinsamen Mittagspause bietet sich den Teilnehmenden die Möglichkeit, an drei Posten das Vorwärts- und Rückwärtsfahren und das Slalomfahren zu erleben. Anlässlich der abschliessenden Feedbackrunde äussern sich Teilnehmenden mit grosser Begeisterung vom Erlebten. Die meisten von ihnen möchten auch das nächste Mal an diesem Event, der in jeder Beziehung eine Bereicherung für sie alle darstellt, wieder dabei sein. Zufrieden sind auch die Fahrlehrer/-innen über den Verlauf des Tages, an dem die Sicherheit auf der Piste der ständige Begleiter war.
Beitragsbild: sbv, SBb und CAB zusammen in Aktion am TWS in Rapperswil Foto: Schweizerischer Blindenbund, Julia Angehrn
Auch 2025 war die CAB am Tag des weissen Stocks aktiv – diesmal im Einkaufszentrum Sonnenhof in Rapperswil. Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen, dem Schweizerischen Blinden- und Sehbehindertenverband (Sektion Ostschweiz, Interessenvertretung) und dem Schweizerischen Blindenbund (Regionalgruppe Zürich), haben wir Passantinnen und Passanten für die Anliegen von blinden und sehbehinderten Menschen sensibilisiert.
Besonders schön: Viele Kinder kamen vorbei und stellten neugierige Fragen. Sie konnten mit verbundenen Augen mit einem weissen Stock einen kurzen Hindernis-Parcours absolvieren. Ein etwa zehnjähriger Junge brachte es auf den Punkt:
«Ich habe gemerkt, dass das für die Blinden blöd ist, wenn ich mein E-Trotti auf dem Trottoir liegen lasse.»
Genau darum geht es: Rücksicht und Verständnis im Alltag. Und eine wichtige Botschaft:
Blinde Verkehrsteilnehmende haben mit dem weissen Stock immer Vortritt – überall, auch ohne Fussgängerstreifen.
Über unsere Aktion berichtete auch TVO – das Ostschweizer Fernsehen in der Sendung «Aktuell». Im Beitrag kommt unter anderem Roland Gruber (Öffentlichkeitsarbeit CAB) zu Wort.
Quelle: Sendung «Aktuell»
Ausstrahlungsdatum: 15. Oktober 2025
Autorin des Beitrags: Rahel Lerch
Im Folgenden eine kleine Auswahl weiterer TV-Beiträge respektive einem Radio-Beitrag, die in Zusammenhang mit dem Tag des weissen Stocks zur Ausstrahlung kamen:
TV-Beitrag von Teletop mit Haupt-Protagonisten Reto Frey (Vorstandsmitglied der CAB) und Janka Reimmann:
Quellenangabe: Teletop, 13.10.2025, Autor des Beitrags: Nikita Gudaev
Talk-Sendung «Im Zug mit», ebenfalls von TVO, dem Ostschweizer Fernsehen. Diesmal zu Gast bei Moderatorin Claudia Marty: Gerd Bingemann. Dieser Beitrag dauert gut 21 Minuten.
Quellenangabe zur Sendung «Im Zug mit»:
Ausstrahlungsdatum: 11. Oktober 2025, TVO
TV-Beitrag von Telebärn: Silvia Dintheer, die auch in der CAB engagiert ist, gibt Auskunft, vor allem über schwierige Situationen für Blinde in Zusammenhang mit E-Mobilität.
Und hier noch der Hinweis auf einen vertiefenden informativern gut 7-minütiger Radiobeitrag von Radio Life Channel, publiziert als Web-Beitrag mit dem Titel «Weisser Stock: Symbol, Signal und Schlüssel zu Selbstständigkeit»:
15. Oktober, das heisst für blinde und sehbehinderte Menschen und für die Organisationen im Blindenwesen weltweit: Tag es weissen Stocks. Im Vorfeld dieses wichtigen Sensibilisierungstags war das CAB-Vorstandsmitglied Reto Frey Protagonist in einem News-Beitrag von Teletop.
Quelle: Teletop, 13.10.2025, Autor des Beitrags: Nikita Gudaev
Die CAB engagiert sich auch im Jahr 2025 im Rahmen des Tags des weissen Stocks. Dies an einer Gemeinschaftsaktion, an welcher nebst der CAB die Regionalgruppe Zürich des Schweizerischen Blindenbundes und die Interessenvertretung der Sektion Ostschweiz des Schweizerischen Blinden- und Sehbehindertenverbandes beteiligt sind; so ganz nach dem Motto «zäme gots besser».
Ort: Einkaufszentrum Sonnenhof in Rapperswil
Zeit: Mittwoch 15. Oktober von 10 bis 16 Uhr
Erfahren Sie mehr über diese Gemeinschaftsaktion in der Medienmitteilung, verfasst von CAB-Mitarbeiter Roland Gruber.Hier geht’s zum PDF-Download.
Die CAB ist Mitglied des SZBLIND, der Dachorganisation im Schweizer Blindenwesen. Der SZBLIND, und auch die CAB und viele weitere Verbände im Blindenwesen, machen sich seit Jahren dafür stark, dass blinde Menschen autonom, also unter Wahrung des Abstimmungsgeheimnisses, abstimmen können.
Ende November ist es so weit: Die Abstimmungsschablone wird im Rahmen der Volksabstimmungen vom 30. November im gesamten Kanton Zürich getestet.
Weitere Informationen zu diesem für blinde Menschen wichtigen Anliegen finden Sie in der Medienmitteilung des SZBLIND und in den Informationen der Bundeskanzlei sowie des Kantons Zürich als «Test-Kanton» der Eidgenössischen Volksabstimmungen vom 30. November 2025.
Im Portrait lernen Sie Roger Dietler kennen. Obwohl er praktisch blind ist, leistet er mit einem unglaublichen Erfindergeist seinen Alltag. Als Kursleiter bei der CAB zeigt er anderen Betroffenen, wie sie das technische Hilfsmittel «Milestone» optimal nutzen können. Im Fachartikel erfahren Sie mehr über das kleine Gerät, das für blinde und sehbehinderte Menschen so wertvoll ist. Wir freuen uns zudem, Ihnen Ruth Meier vorzustellen. Mit ihrem Hintergrund im Blindenwesen und einer Leidenschaft für die Arbeit im sozialen Bereich, ergänzt sie seit diesem Frühling das CAB-Team als Sachbearbeiterin in der Kursadministration. Und wie gewohnt bringt uns Roland Gruber in seiner Kolumne die Tücken des Alltags mit einer Sehbehinderung näher. Sensibilisierung ist ein wichtiges Anliegen der CAB. Dazu trägt auch der Tag des Weissen Stocks bei, der jedes Jahr am 15. Oktober weltweit begangen wird.
Beitragsbild: Teilnehmerin beim TV-Interview im Rebberg. Foto: Daniel Borter
Wissen Sie, was «wimde» bedeutet? Es ist übrigens Walliser-Dütsch. Oder sagen sie in Ihrem Dialekt vielleicht «wimmen»? Die 16 blinden und sehbehinderten Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer des CAB-Weinseminars «In vino veritas» wissen längst, dass es ums Weinlesen geht. Und nicht nur das: Sie haben mit eigenen Händen mehrere Tonnen Trauben geerntet. Das diesjährige Weinseminar unter der Leitung von Daniel Borter konnte aufgrund der grossen Nachfrage gleich zweimal hintereinander durchgeführt werden, in Salgesch im Kanton Wallis. Die zweite der beiden Gruppen wurde vom Walliser Fernsehen Kanal 9 begleitet.
TV-Beitrag Kanal 9
Autorin: Silvia Graber
Sendegefäss: «Tagesinfo»
Ausstrahlungsdatum: 24.09.2025
Dauer: 4 min. 06 sec.
Das CAB-Weinseminar findet auch 2026 statt. Allerdings nicht im Wallis, sondern im Kanton Thurgau, in der Kartause Ittingen. Datum: 3. bis 7. September 2026. Geleitet wird es von der Önologin und Agrarwissenschaftlerin Laila Grillo.
Die Spannung steigt: Unser Kursprogramm mit rund 60 Angeboten mit Übernachtung und 25 Tageskursen geht am Montag, 1. September um 8 Uhr online. Schon ab heute, 29. August haben die Hörerinnen und Hörer des sbv-Telefon-Info-Systems VoiceNet und alle, die wollen, die Möglichkeit, sich alle Kursausschreibungen akustisch anzuhören. Wie das alles funktioniert und wie es am Montag mit den Kurs-Anmeldungen ablaufen wird erfahren Sie ab sofort auf unserer Seite Kurse.