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Die neuen CAB-Tandems sind eingeweiht

Nun sind sie endlich eingeweiht: Die drei Tandems, welche die CAB dank einem erhaltenen Legat für Ihre Bewegungskurse anschaffen konnte. Am 20. Juli wurden sie anlässlich einer kleinen Feier im CAB-Sommerkurs „Aktiv am Ägerisee“ den CAB-Kursen und somit den Kursteilnehmerinnen und -teilnehmern übergeben.

Auf dem Beitragsbild zu sehen: Drei Ehrendamen waren im Einsatz: Sevgi Sahin und Martina Dillier hielten das berühmte rote Band, welches von Lisbeth Bürgi durchschnitten wurde. Daniel Borter, seines Zeichens Tandem-Verantwortlicher in diesem Kurs, fährt über die „Ziellinie“, nachdem das Band durchtrennt worden war.

Daniel Borter, der vor gut einem Jahr in die Ehrenamtlichen-Arbeit eingestiegen war:

„Ich bin von null auf hundert gestartet. Im Wallis habe ich Blinde beim Ski-Fahren beobachtet, und davon war ich voll fasziniert. Heute verbringe ich meine Freizeit mit Blinden und Sehbehinderten, und zwar genau mit den drei Sportarten, die ich sowieso ausübe: Ski Alpin, Ski-Langlauf und Velofahren. Es bereitet mir viel Freude, Blinde und Sehbehinderte beim Sport zu begleiten“. (Daniel Borter)

Lesen Sie mehr zu diesem gelungenen Event in unserem Facebook-Post.

Der CAB-Aktiv-Sommerkurs, wird auch 2021 von den bewährten und kompetenten CAB-Kursleiterinnen Doris Blum und Anna Schori geleitet. Er wird im Hotel Allegro in Einsiedeln stattfinden, und zwar von Samstag 17. bis Samstag 31. Juli 2021.

SwissCovid App seit 25. Juni erhältlich

Schon auf fast einer Million Geräten ist die SwissCovid App in der Schweiz installiert. Die App ist für Blinde und Sehbehinderte zwar mit VoiceOver grundsätzlich bedienbar. Die Installation der App ist hingegen leider nicht ganz barrierefrei.

Sandro Lüthi, Leiter der Apfelschule, hat deshalb eine hilfreiche Schritt-für-Schritt-Anleitung für IOS-Geräte verfasst.

Hier geht’s zur Schritt-für-Schritt-Installationsanleitung der Apfelschule.

Interessant: Auf dieser Seite des Bundesamts für Gesundheit (BAG) kann verfolgt werden, wie sich die Anzahl Downloads entwickelt. Aktueller Stand vom 29.6.2020: 915’965 Downloads.

 

 

Augenblicke 2/2020

Am 10. Juni ist der Versand der zweiten Augenblicke-Ausgabe 2020.

Ruth Häuptli, CAB-Präsidentin:

„Lesen Sie unter anderem, wie die praktisch blinde Sheila Brunner ihr Leben meistert und sich selber für Menschen in schwierigen Lebenssituationen engagiert. Erfahren Sie zudem Wissenswertes zum Schweizer Blindenwesen und zu unserem Vorgehen bei der Auswahl, Organisation und Durchführung unserer Kurse“.

In ihrer beliebten Kolumne gewährt Ihnen Christine Müller einen lebendigen Einblick in ihre Vorbereitungen als Gastgeberin. Christine Müller ist taubblind.

In der Rubrik „Tatsachen und Mythen rund ums Auge“ erfahren Sie u.a. ob es stimmt, dass Lesen bei schlechten Lichtverhältnissen den Augen schadet.

Hier können Sie Augenblicke 2/2020 lesen und herunterladen (PDF).

Ein Schutzkonzept – auch für CAB-Kurse

„Bei der CAB, und im Speziellen im CAB-Kurswesen, werden die Bundesratsentscheide mit Spannung erwartet“, war in der letzten Newsmeldung, noch vor der Bundesrats-Medienkonferenz vom 27. Mai, zu lesen. Unterdessen ist klar: Die CAB Kurse können wieder starten: Mit dem Wandertag im Entlebuch am 17. Juni (musste wetterbdingt verschoben werden auf den 22.7.2020) sowie mit der Wanderwoche im Binntal von 20. bis 27. Juni 2020. Und auch alle Sommer- und Herbstkurse können aus heutiger Sicht stattfinden. Eine wichtige Voraussetzung dazu ist ein Schutzkonzept. Dieses wurde in den letzten Wochen von Andrea Vetsch, der Leiterin des CAB-Kurswesens erstellt.

„Nebst der Erstellung des Schutzkonzeptes ist es mir sehr wichtig, dass ich mich punkto gesetzlicher Vorgaben stets auf dem Laufenden halte. Es geht kaum ein Tag vorbei, an welchem ich nicht auf die Website des Bundesamts für Gesundheit BAG schaue. Die CAB hält sich strikte an die behördlichen Weisungen.“ (Andrea Vetsch)

Download Schutzkonzept CAB-Kurse Stand 22.06.20

CAB-Kurse: Von bevorstehenden Lockerungsmassnahmen, Mindestabstand und Schutzkonzept

In dieser Woche (am Mittwoch) informiert der Bundesrat voraussichtlich über weitere Lockerungsmassnahmen, die am 8. Juni in Kraft treten sollen. Bei der CAB, und im Speziellen im CAB-Kurswesen, werden die Bundesratsentscheide mit Spannung erwartet.

Roland Gruber (RG) Konnte die Kursverantwortliche der CAB Andrea Vetsch (AV) zu den Auswirkungen des Corona-Virus auf CAB-Kurse befragen.

RG: Andrea Vetsch, als Leiterin des Kurswesens der CAB war es für Dich und für Dein Team bestimmt eine sehr spezielle Zeit… Musstest Du viele CAB-Kurse absagen? Oder konntest Du sie auch verschieben?

AV: Ja, das kann man so sagen. Wer hätte das anfangs Jahr gedacht? Wir waren so zuversichtlich, die Zahl der Anmeldungen war bis Ende Februar sehr viel höher wie jene im Vorjahr. Wir dachten: „Schön, unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich langsam an die neuen Kursorte gewöhnt.“ Und dann kam es halt anders. Auf diese Situation waren wir natürlich nicht vorbereitet. Wir nahmen und nehmen die Situation ernst, wollten aber auf keinen Fall Angst verbreiten. Ich finde es schrecklich, wie sehr wir rundherum mit Negativschlagzeilen bombardiert wurden. Als Anhängerin der limbischen Sprache weiss ich, was Worte mit uns Menschen machen. Mir war von Anfang an wichtig, die Kurse wenn immer möglich zu verschieben und wenn sie dann abgesagt werden mussten, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf ein Alternativangebot zu einem späteren Zeitpunkt aufmerksam zu machen. Das ist uns gut gelungen.

RG: Wie sahen denn Deine Arbeitstage zu Zeiten des Lockdowns so aus?

AV: Wir waren ja meist im Home Office, was den Austausch im Team etwas erschwerte. Dafür wurde der Austausch mit den anderen Organisationen sehr wichtig und ich lernte, Videochats durchzuführen. Schon grossartig, diese Technologie! Die grösste Herausforderung war, dass wir nur sehr kurzfristig planen konnten und die jeweiligen Informationen der Behörden abwarten mussten. Das ist auch jetzt noch der Fall. Wir planen intensiv die Wanderwoche im Juni, müssen aber für die definitive Durchführung die Mitteilungen des Bundesrates Ende Mai abwarten.

RG: Eine Deiner wichtigen Aufgabe war die Entwicklung eines Schutzkonzepts zur Durchführung der Kurse. Was steht denn da so drin? Wird es starke Auswirkungen auf den «Kurs-Alltag» haben?

AV: Das Schutzkonzept ist auch so eine Sache. Das habe ich inzwischen bereits mehrmals überarbeitet. Ich hoffe nicht, dass die Einschränkungen auf den Kursalltag allzu gross sein werden. Natürlich halten wir uns an die Hygienemassnahmen. Unsere grösste Hürde ist der Mindestabstand von zwei Metern. Genau genommen gilt gemäss den behördlichen Auflagen Maskenpflicht, sofern der Abstand nicht eingehalten werden kann. Vor allem unsere blinden Teilnehmenden sind auf Begleitung bzw. Führung angewiesen. Das geht nicht mit zwei Metern Abstand. Selbstverständlich geht die Gesundheit aller Beteiligten vor. Es gilt nun, die verschiedenen Chancen und Risiken mit gesundem Menschenverstand gegeneinander abzuwägen. Gerade in den Bergen ist die Sicherheit der Teilnehmenden ein wichtiges Kriterium und natürlich möchten wir auch niemanden zwingen, auf einer Wanderung auf 2’000 Metern über Meer eine Schutzmaske tragen zu müssen. Das ist einfach nicht zumutbar. Wir versuchen, dort wo es geht, Abstand zu halten, gewisse Gewohnheiten zu überdenken (Brauche ich wirklich immer Körperkontakt beim Führen?) und fordern alle Teilnehmenden dazu auf, die Hygienemassnahmen einzuhalten. Die Freude am sozialen Austausch und der körperlichen Bewegung sollen aber im Vordergrund stehen. Wir sehen unsere Aufgabe nicht nur darin, die Menschen vor dem Virus zu schützen, sondern Angebote zu schaffen, die sie stärken. Was gibt es da Schöneres als eine Wanderung an der frischen Bergluft? Die Menschen waren jetzt lange genug isoliert. Es ist wichtig, dass alle Teilnehmenden über unsere Schutzmassnahmen informiert sind und dann auch frei entscheiden dürfen, ob sie unter diesen Bedingungen teilnehmen möchten oder nicht.

RG: Nun hat die CAB also ein Schutzkonzept für die Durchführung von Kursen für Blinde und Sehbehinderte. Was braucht es nun noch für Entscheide seitens der Behörden, dass es wieder los gehen kann mit den CAB-Kursen?

AV: Natürlich die Öffnung der Gruppengrösse. Die ist ja immer noch auf fünf Personen beschränkt. Wir gehen aber schon davon aus, dass diese Zahl am 8. Juni angepasst wird.

RG: Bist Du aus heutiger Sicht zuversichtlich, dass die Kurse wieder durchgeführt werden können? Und ab wann denkst Du, geht’s los?

AV: Ja, ich bin sehr zuversichtlich. Ich spüre auch das grosse Bedürfnis der Teilnehmenden. Unser erstes Angebot nach dem Lockdown wird ein Wandertag am 17. Juni an die Kleine Emme sein. Auch für unsere Wanderwoche im Binntal von 20. bis 27. Juni sieht es gut aus.

RG: Hattest Du während der Zeit des Lockdowns Begegnungen oder Telefongespräche mit Kursteilnehmenden oder -leitenden, die Dich besonders beeindruckt haben? Kannst Du uns ein Beispiel nennen?

AV: Hm, da gab es einige. Begegnungen waren ja eher selten in dieser Zeit, umso wichtiger wurden Telefongespräche und Mailkontakte. Ich möchte hier ein grosses Kompliment an unsere Kursleitenden aussprechen. Sie wurden sehr kreativ in dieser Zeit. Sehr berührt hat mich der Anruf einer jungen Teilnehmerin, eine sehr sportliche junge Frau, geburtsblind. Sie hat vor Kurzem den grossen Schritt in die Selbständigkeit gewagt und wurde durch diese Krise hart zurückgeworfen. Sie musste ihr Studium unterbrechen und kehrte während dieser Zeit zu ihren Eltern zurück, denn ohne Begleitung kommt sie nicht aus. Sie hat mich eindringlich gebeten, alles zu unternehmen, dass auch Blinde wieder aus dem Haus dürfen (mit Begleitung). Dann hatten wir auch viele Kontakte zu Personen, die in Institutionen leben und diese für längere Zeit nicht verlassen dürfen. Oder der Anruf eines blinden Teilnehmers, der mich darüber aufgeklärt hat, wie wichtig der Körperkontakt für ihn ist. Einen Kurs mit einer Umarmung abschliessen zu dürfen sei für ihn wie der Himmel auf Erden. Er zehre sehr lange davon. Auch der Händedruck sei ganz wichtig für ihn. Er spüre daraus, wer sein Gegenüber ist und wie er/sie sich gerade fühlt. Diese wichtigen Informationen, die wir Sehenden aus Mimik und Körpersprache so selbstverständlich ablesen, fehlen ihm nun gänzlich. Das hat mich schon nachdenklich gemacht.

RG: Zum Abschluss noch eine bestimmt nicht ganz einfache Frage: Denkst Du, dass diese Corona-Zeit nachhaltige Auswirkungen auf das Bildungswesen für Sehbehinderte haben wird? Zum Beispiel Massnahmen, die in den nächsten Jahren oder sogar für immer gelten werden?

AV: Das glaube ich nicht. Der Appell an die Hygienemassnahmen sehe ich eher positiv, auch langfristig. Der Mindestabstand wird uns bestimmt noch längere Zeit beschäftigen. Wie sagte Herr Bundesrat Berset so schön? „So langsam wie möglich, so rasch wie nötig.“ Wir sagen: „So viel Abstand wie möglich, so sicher wie nötig.“

RG: Vielen Dank für das Interview, Andrea. Und viel Erfolg in Deinem Beruf und auch sonst.

AV: Herzlichen Dank, das wünsch ich Dir auch.

Zeitungsbericht: Blinde sind durch Corona besonders isoliert

Lernen Sie Zina Indermaur kennen, eine junge blinde Frau, die bei unserer Partner-Organisation, dem Schweizerischen Blindenbund, arbeitet. Sie und andere Blinde und Sehbehinderte schildern in einem gelungen Beitrag in „Zürich 2, Lokalzeitung für Wollishofen, Enge, Leimbach und Adliswil“ spannend, realitätsnah und direkt, mit welchen Herausforderungen Blinde und Sehbehinderte in der aktuellen Zeit von social distancing zu kämpfen haben.

Direkt Download der entsprechenden Ausgabe von „Zürich 2, Lokalzeitung für Wollishofen, Enge, Leimbach und Adliswil“, 30. April 2020 (PDF) – den Beitrag finden Sie auf Seite 4.

Hier geht’s direkt zum Download der Ausgabe vom 30. April 2020

Weiterführender Link:

Hier geht’s zur Lokalinfo AG

Ein erstes Stück Normalität kehrt zurück

„Die CAB behält die Situation betreffend der seitens der Behörden verordneten Massnahmen in Zusammenhang mit der Eindämmung des Corona-Virus eng im Blick“.

Das haben wir am 17. März 2020 veröffentlicht.

Und nun ist es soweit: Erste Lockerungsmassnahmen können stattfinden, ab 11. Mai gilt:

Die Geschäftsstelle an der Schrennengasse 26 in Zürich ist wieder im üblichen Rahmen besetzt.

Beratungs-Besuche sind bei Klientinnen und Klienten, die nicht in einem Heim wohnen, wieder möglich. Selbstverständlich besuchen wir nur KlientInnen, die dies auch wünschen und besprechen die erforderlichen Schutzmassnahmen. Für Klientinnen und Klienten, die wir noch nicht besuchen können, z.B. weil sie im Heim leben, verstärken wir nach wie vor die Beratung per Telefon, E-Mail oder Social Media. Telefon 044 466 50 60, E-Mail senden.

Noch etwas unsicher ist die Durchführung von Kurs- und Wanderangeboten. Bis Mitte Juni konnten wir die Mehrheit unserer Kursangebote auf einen späteren Zeitpunkt verschieben. Nach wie vor halten wir uns an die Anweisungen der Behörden und sind daran, in Zusammenarbeit mit den Partnerorganisationen, geeignete Schutzkonzepte zu entwickeln. Wir hoffen sehr, dass wir unsere Wanderangebote im Juni mit den erforderten Schutzmassnahmen durchführen können. Auf www.cab-org.ch/mehrtaegige-kurse und www.cab-org.ch/tageskurse finden Sie Infos über den Status jeder einzelnen Veranstaltung, sobald diese verfügbar sind. Blinde und Sehbehinderte können die identischen Infos ausserdem via VoiceNet akustisch abrufen: Telefon 031 390 88 88, CAB-Rubrik 49.

Wie schon am 29. April mitgeteilt, findet die CAB-Delegiertenversammlung 2020 im Konsultativverfahren statt.

Hier auf www.cab-org.ch sowie via VoiceNet halten wir Sie über Neuigkeiten stets auf dem Laufenden.

Team und Zentralvorstand der CAB wünschen Ihnen gute Gesundheit und alles Gute. Und wir sagen: Auf bald!

Beitragsbild: Arichvbild, aufgenommen anlässlich des CAB-Kulturknallers 2019, Foto: Roland Gruber

Eingetroffen: Das dritte von drei CAB-Tandems

Nun ist auch das dritte der drei neuen CAB-Tandems eingetroffen. Es erstrahlt in einem kräftigen Grün. Dank einem Legat war es der CAB möglich, die drei Tandems anzuschaffen.
 
Die Teilnehmenden der CAB-Bewegungskurse dürfen sich auf drei regelmässig und sorgfältig gewartete Tandems in Top-Zustand freuen.
 
Veranstaltungstipp:
Kreativkurs im Sommer, neu mit Tandem
Datum: 3. August 2020 bis 8. August 2020
Leitung: Theres Raimondi
Ort: Hotel Allegro, Einsiedeln/SZ
 
Ein Highlight aus der Kursausschreibung:
„Daniel Borter, ein Tandempilot mit viel Einfühlungsvermögen und sehr viel Erfahrung wird Sie auf Ihren Touren begleiten, ganz nach Ihren Wünschen und Möglichkeiten.“
 
 
Und hier für Tandem-Freaks und welche, die es werden möchten, einige technische Angaben zum neuen grünen CAB-Tandem der Marke KHS. Es verfügt über:
 
Pedalen: KHS
Gepäckträger, vielleicht fürs Zvieri oder so…
Schutzblech, damit’s nicht zu dreckig wird…
2 Bidon-Halter, für den Durst unterwegs…
Licht, damit wir auch in der Dämmerung gesehen werden…
Ständer, damit das Tandem während der Pause stehen bleibt😊.

CAB-Jahresbericht 2019 ist online

Die Durchführung der CAB-Delegiertenversammlung war, respektive ist, aufgrund des Versammlungsverbots weder am ursprünglichen Datum (25. April) noch am Verschiebe-Datum (6. Juni) möglich. Deshalb findet die CAB-Delegiertenversammlung 2020 im Konsultativverfahren statt. „Gerade auch vor dem Hintergrund, dass für 2020 keine Wahlen vorgesehen waren, stellt das Konsultativverfahren eine gute Lösung in speziellen Zeiten dar“, sagt Rudolf Rosenkranz, Geschäftsleiter der CAB.

Weiterführende Links:

CAB-Jahresbericht 2019 (PDF) deutsch

Das ist der aktuelle Zentralvorstand der CAB

Beitragsbild: Archivbild, aufgenommen an der CAB-Delegiertenversammlung vom 18. Mai 2019 in Olten.

Schutzmasken – auch für Blinde und Sehbehinderte wichtig – ab jetzt bitte ausschliesslich über den Online-Shop der FLAWA AG bestellen

Meldung vom 20.04.2020, direkt von Thomas Biedermann, Interessenvertretung Sektion Aargau-Solothurn des SBV:

Die Möglichkeit der Sammelbestellung über unser Kontaktformular ist ab sofort geschlossen. Diejenigen die bis gestern Abend, den 19. April über das Kontaktformular, eine Bestellung ausgelöst haben, werden bis Ende Woche die Ware erhalten. Ab heute Mittag (dem 20. April) sind die Masken der Flawa AG über den Shop (Flawa AG) direkt zu ordern.

Vorab ein wichtiger ergänzender Hinweis vom 17.04.2020, 15.10 Uhr:

Die untenstehende Aktion findet derart viel Beachtung, dass folgende Einschränkung sinnvoll ist: Wem immer dies technisch mögich ist, bestellt bitte unbedingt direkt im Online-Shop der Firma Flawa AG (ab 20. April). Das unten verlinkte Kontaktformular zu SBV-BVAS benutzen bitte nur diejenigen Blinden und Sehbehinderten, die keine Bestellmöglichkeit direkt im Online-Shop haben.

Wir möchten Blinde und Sehbehinderte auf eine erwähnenswerte Initiative einer unserer Partnerorganisationen hinweisen.

Die Interessenvertretung der Sektion Aargau-Solothurn des Schweizerischen Blinden- und Sehbehindertenverbandes SBV organisiert eine Sammelbestellung für Schutzmasken.

Gerade in den nächsten Wochen, wenn die Massnahmen der Eidgenössischen Behörden Schritt für Schritt gelockert werden, möchten oder müssen auch Blinde und Sehbehinderte wieder vermehrt im öffentlichen Raum respektive in öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein.

Thomas Biedermann (Interessenvertretung der Sektion AG/SO des SBV) schreibt in einem Communiqué:

„Da wir, ob krank oder nicht, taktil unterwegs sind, gehören wir klar zu einer Risikogruppe. Einige von uns werden sicherlich die Gelegenheit nutzen und wieder im öffentlichen Raum sich bewegen wollen. Dabei sind aber sicherlich geeignete Schutzvorkehrungen nötig. Dazu gehört sicherlich eine Schutzmaske, diese sind aber zurzeit schwer zu beschaffen.“

Wie in den Medien bekannt wurde, produziert und vertreibt die Firma Flawa AG in Flawil ab 20. April 2020 Schutzmasken. Da es dieser Firma aufgrund der hohen Nachfrage zurzeit nicht möglich ist, telefonische Anfragen entgegenzunehmen, hat sich die Interessenvertretung der Sektion Aargau-Solothurn des SBV bei der Leitung der Auftragsabwicklung der Flawa AG dafür eingesetzt, eine Lösung zu finden, damit es auch Blinden und Sehbehinderten, die vielleicht nicht so internet-affin sind, möglich ist, zu bestellen. Dies ist dank dem Entgegenkommen der Falwa AG möglich, und zwar via Sammelbestellung über die Interessenvertretung Sektion AG/SO des SBV.

Eine Packung Schutzmasken à 50 Stück kostet CHF 49.90.

Und hier noch einmal der Hinweis: Wer immer kann, bestellt bitte direkt über den Online-Shop der Flawa AG. Das Bestellprozedere via SBV-BVAS sollte unbedingt Blinden und Sehbehinderten vorbehalten bleiben, die selber keine direkte online-Bestellmöglichkeit haben.

Hier gehts direkt zum Shop der Flawa AG.

Mehr Infos zum Prozedere auf der Interessenvertretung AG/SO des SBV:

Schutzmasken kaufen

Zum Bestellformular für die Sammelbestellung geht’s hier:

Kontaktformular

Quelle Beitragsbild: Photo by 🇨🇭 Claudio Schwarz | @purzlbaum on Unsplash